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International inspirierte Ideen zu Wirtschaft und Politik
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Volkswohlstand und staatliche Abgabenquote - Vergleich

Den direkten Zusammenhang zwischen Volkswohlstand und staatlicher Abgabenquote haben wir hier schon öfter herausgestellt.

Studierte Volkswirtschaftler, wie der in der Praxis unglaublich erfolgreiche U.S. Präsident Ronald Reagan haben immer wieder darauf hingewiesen, dass es für den Wohlstand eines Volkes schädlich ist, wenn der Staat seinem Volk zuviel an Steuern wegnimmt und dass der Staat mit zu hohen Abgaben die Wirtschaft seines Landes buchstäblich ruinieren kann.

Machen wir einen weiteren kleinen Vergleich. Japan hat ein Brutto-Nationaleinkommen pro Kopf von $37.000, Deutschland $30.000. Die staatliche Abgabenquote, also was der Staat den produktiven Japanern wegnimmt, sind 26%, die Deutschen müssen 36% abliefern.

Auch hier wieder der Hinweis: Die Quelle ist deutsch und daher, was die deutsche Angabe betrifft, wenig vertrauenswürdig. Regierungsabhängige Statistikbehörden geben solche Zahlen fast immer grob verfälscht an. Internationale Quellen lassen vermuten, dass die deutsche Abgabenquote bei 40% und höher liegt. Man geht davon aus, dass alles über 30% eine Volkswirtschaft schädigt.

Resistenter sind wohl Volkswirtschaften mit homogener Bevölkerung und schlechtem Wetter. So gibt es in Canada eine höheres Steuerniveau als in den USA und in Skandinavien ein wesentlich höheres Steuerniveau als in Mittel- und Südeuropa.

Ob das daran liegt, dass man in Ländern, wo man ein halbes bis dreiviertel Jahr nur im Dunkeln und Kalten sitzt, einfach nicht viel machen kann, ausser arbeiten, mag noch Gegenstand von Diskussionen sein, aber auch das fehlgegangene schwedische Sozialismus-Experiment hat bewiesen, dass auf jedem Breitengrad eine überhöhte Staatsquote die Wirtschaft zum Absturz bringt.

Nehmen Sie die staatliche Abgabenquote mal der Einkommen, dann bekommen Sie eine Idee, wie gross der Unterschied von dem ist, was dem jeweiligen Bürger zur eigenen Verwendung verbleibt. Selbst wenn man die deutsche Angabe annähernd glaubt, hat der Japaner fast die Hälfte mehr für sich in der Tasche als der Deutsche.

Kann man es dem Deutschen verdenken, dass er sagt, unter solchen Umständen leg ich mich lieber in die Hängematte, als ernsthaft und mit Risiko, wenn er Unternehmer ist, zu arbeiten?



Sie sagen: Ja, die ‘armen‘ Japaner arbeiten aber auch mehr. Das stimmt, die Japaner arbeiten im Schnitt 43 Stunden, die Deutschen 38. Ich höre von vielen Deutschen die gleiche Idee im Zusammenhang mit Amerika: ‘Viele müssen mehrere Jobs halten oder beide müssen arbeiten.‘ Sie müssen nicht, sie wollen. Kein Wunder. Der Amerikaner hat ein Pro Kopf Einkommen von $43750 und wenn beide verdienen, über 67000. Wo es beim Deutschen weggesteuert wird, da kaufen die sich ein Boot oder ein Flugzeug dafür.

Sie sagen: Geld ist nicht alles. Nun, vielleicht nicht, aber die Wohlhabenderen haben auch meist eine längere Lebenserwartung.

Die Lebenserwartung einer Frau von heute (weiss der Schinder, wie die das ausrechnen): Deutschland 90, Japan 99. Die Halbwertszeit ist vielleicht besser bei Männern, aber am Ende halten die Frauen länger.

Die Amerikaner weichen heftig nach unten ab, aber auch wegen Sonderfaktoren bei bestimmten Bevölkerungsgruppen. Amerikaner sind ein viel heterogeneres Volk, als Deutsche oder Japaner und die Haupt-Todesursache eines Schwarzen unter 25 ist Mord und Totschlag. Es mag nicht politisch korrekt sein, das so deutlich zu sagen, aber es ist leider so.

Liegen generell die obigen Lebenserwartungszahlen am gesünderen stressfreieren Leben, an den besseren medizinischen Innovationen, an Seele und Motivation?

Gesünderes stressfreieres Leben kommt mit Wohlstand, Bio-Essen kostet Geld. Die Definition von Junk Food ist: Low Nutricion, high calory. Es ist schlicht billiger, sich mit Junk Food zu ernähren.

Sicherlich kommt Innovation nicht vom Staat, sondern von Wettbewerb und der findet im Staat weniger statt als in der freien Wirtschaft.

Sicherlich kommt Seele und Motivation von Freiheit, Selbstbestimmung und positiven Aussichten. Freiheit, Selbstbestimmung und positive Aussichten sind wesentlich eingeschränkt, wo man in den Jahren seit der Wende stetig die Steuern erhöht hat und gerade wieder die Mehrwertsteuer erhöht.

Ganz allgemein gilt: Von allem, was man besteuert, bekommt man weniger. Besteuert man durch Mehrwertsteuer den Umsatz höher, bekommt man also weniger Umsatz, d.h. die Deutschen werden weniger verbrauchen und weniger gut leben können.

Im Gegenzug ist man bemüht, die Einkommenssteuern für Firmen im internationalen Wettbewerb abzubauen, damit Deutschland im globalen Wettbewerb nicht untergeht. Einkommen wird es also geben, insbesondere bei Firmen, aber wir werden es nicht geniessen.

Die Lösung wäre eine signifikante Senkung der Steuern und Abgaben und ebenso wesentlicher Kosten- und Personalabbau beim Staat. Müssen wir uns Sorgen über arbeitslose Beamten machen? Nicht wirklich. Die meisten behindern mehr als dass sie helfen. Wo ein Verwaltungsbeamter geht, entstehen zwei produktive Arbeitsplätze.

Senkung der Staatsausgaben ist überall schwierig. Reagan schrieb in einem Brief: It’s like getting between the hog and the bucket. Wie wenn man zwischen die Sau und den Futtereimer gerät.

Aber ist so eine Lösung überhaupt zu erwarten in einer Demokratie, wo die Macht von den Parteifunktionären ausgeht, die Kandidaten auf erfolgversprechende Listenplätze setzen, nicht von den Wählern, und wo 68% des Parlamentes Beamten sind?

Vielen Dank für Ihr Interesse
28.12.06 18:53
 



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